Sonntag, 1. Juli 2018

Heute bleibt der Ofen kalt - Obstkuchen auf Pudding

Dieser Obstkuchen ist wirklich schnell gezaubert und eignet sich wunderbar, wenn sich spontan Gäste angekündigt haben oder man einfach mal nicht allzu lange in der Küche stehen möchte. Außerdem hat man meistens alle benötigten Zutaten zuhause, sodass man nicht einmal im Voraus planen muss ;)



Für eine 20 cm Springform:

  • 100 Löffelbiskuit oder andere Kekse
  • 50 g Butter

  • 250 ml Milch
  • 3 EL Stärke
  • 2 EL Zucker
  • Vanille

  • Früchte

Den Löffelbiskuit mahlen oder mit dem Nudelholz in einer Tüte zu Mehl zerkleinern. Butter schmelzen und mit den Bröseln vermischen. Mit einem Löffel in die mit Backpapier ausgelegte Form drücken und kühl stellen.

Für den Pudding: Stärke mit Zucker und 3 EL Milch glatt rühren. Milch mit Vanille aufkochen, dann die Stärke zügig unterrühren. Noch einmal aufkochen lassen.

Den noch heißen Pudding auf den Boden gießen und die Früchte darauf verteilen. Dies sollte schnell geschehen, da die Früchte sonst nicht mehr einsinken können und nur aufliegen. Das sieht nicht so schön aus, außerdem halten sie dann schlecht darauf.

Ich habe den Pudding mit Mandelmilch gekocht, hat super geschmeckt.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Holunderblüten-Limetten-Torte

Fluffig, fluffiger, am fluffigsten!

Diese Beschreibung passt wohl am besten für die Torte mit den Zutaten Holunderblütensirup, Limette und weiße Schokolade in der Hauptrolle.
Meinen eigenen Geschmack trifft diese Torte nicht, sie kam aber bei Kolleginnen und meinem Mann sehr gut an. Das Rezept habe ich hier gefunden, allerdings direkt etwas abgewandelt.


Deshalb hier der Rezept für eine Kastenform von 22 cm Länge:

Für die Biskuitmasse:
  • 2 Eier
  • 2 EL Wasser
  • 60 g Zucker
  • Prise Salz
  • 80 g Mehl
Die Eier mit Wasser, Zucker und Salz so lange mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, bis die Masse weißlich wird (ca. 5 Minuten). Das Mehl darüber sieben und vorsichtig unterheben.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen (ca. 20x30cm).
Im vorgeheizten Backofen bei 190°C Umluft 15 Minuten backen. Auskühlen lassen.

Für die Füllung:
  • 1,5 Päckchen Agartine bzw. 9 Blatt Gelatine
  • 150 ml Holunderblütensirup
  • 200 g Mascarpone
  • 100 g Naturjoghurt
  • 250 g Sahne
  • 6 EL Limettensaft
  • 100 g weiße Schokolade
  • 2 Eiweiß 
  • ggf. etwas grüne Lebensmittelfarbe
Holunderblütensirup mit Agartine nach Packungsanweisung aufkochen. Mascarpone mit Limettensaft und Joghurt glatt rühren. Weiße Schokolade schmelzen. Sirup und Schokolade unter die Mascarpone rühren. Sobald die Masse erkaltet ist, die Sahne schlagen und vorsichtig unter die Masse heben ebenso wie das steif geschlagene Eiweiß.

Den Biskuit in 3 Stücke schneiden. Die Kastenform mit Frischhaltefolie auskleiden. Zunächst etwas Füllung in die Form geben, darauf ein Stück Biskuit, dann wieder Füllung etc. Mit der Mascarpone-Masse abschließen.

Die Torte mindestens 4 Stunden kühlen. Vorsichtig auf einen Teller stürzen und die Folie abziehen.
Für die Garnitur:
  • Limettenscheiben
  • Schale einer Bio-Limette
  • Baiser
  • Minzblätter
Die Torte garnieren und möglichst servieren.


Sonntag, 17. Juni 2018

Klassischer Kirschkuchen

Es ist ja nicht so, dass ich all die Jahre nicht gebacken hätte. Weshalb ich nichts gepostet habe liegt schlicht und ergreifend daran, dass ich keine Lust dazu hatte. Seit einigen Monaten trage ich mich aber mit dem Gedanken, meine Backaktivitäten wieder niederzuschreiben. Immer häufer ging es mir nämlich so, dass ich etwas noch einmal backen wollte und das Rezept nicht mehr genau im Kopf hatte. Damit mir das mit dem Kirschkuchen, den ich heute für unseren Besuch und für meine Kolleginnen gebacken habe, nicht wieder passiert, hier nun das Rezept. Ich habe eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser und eine Springform mit 20 cm gebacken. Das Rezept ist für die große Form ausgelegt und muss für die kleine Form nur halbiert werden.


Zutaten für den Teig:
  • 270 g Mehl
  • 70 g Zucker
  • Prise Salz
  • 1 Ei
  • 85 g Butter
Die Zutaten zügig zu einem glatten Teig verarbeiten und die Form damit auskleiden. Es sollte ein etwa 2 cm hoher Rand entstehen.

Für die Füllung:
  • wenn ihr frische Kirschen habt: 750 g (mit Steinen, dann entsteinen), ansonsten 2 Gläser
  • 500 ml Wasser oder Kirschsaft (ggf. aus dem Glas auffangen)
  • 1/2 Stange Zimt
  • 40 g Zucker
  • 45 g Speisestärke
Um einen Pudding zu kochen: Stärke mit 3 EL Wasser/Saft glatt rühren. Restlichen Saft mit der Zimtstange aufkochen, Zimt entfernen und die Stärke einrühren. Noch einmal kurz aufkochen. Den Topf vom Herd nehmen und die Kirschen unterrühren.

Für die Streusel:
  • 100 g gemahlene Haselnüsse oder Mandeln
  • 20 g Zucker
  • 40 g Butter
Die Zutaten verkneten.


Die noch heißen Kirschen mit Pudding in die Form geben, Streusel darauf verteilen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft 40 Minuten backen. Anschließend auskühlen lassen.
Mit geschlagener Sahne servieren.

Mittwoch, 21. Mai 2014

Cookies von Knusperreich - Endlich zum Selberbacken!!

Vor einigen Wochen bekam ich eine Anfrage vom Südwest Verlag, die ich sofort mit JA beantwortet habe: ob ich das Cookie-Buch der erfolgreichen Firma Knusperreich rezensieren wolle.


Ihr kennt Knusperreich nicht? Dann wird es Zeit, dass ihr mal bei ihnen auf der website vorbeischaut! Dort gibt es superleckere Cookies, die man sich nach hause bestellen kann. Sie kommen immer frisch und lecker an und sind eine absolute Gaumenfreude!
Das Tolle ist, dass man sich seit neuestem die Cookies auch selbst zuhause backen kann. Die Gründer von Knusperreich haben sich nämlich dazu entschlossen, einige ihrer leckeren Rezepte zu veröffentlichen. Ich finde das eine super Idee!
Zum Buch gibt es eine Silikonform, mit deren Hilfe die Cookies eine schön gleichmäßige Form erhalten. Das finde ich prinzipiell sehr gut, allerdings schade, dass die Form nur für 8 Cookies reicht, während alle Rezepte 16 Stück ergeben. Ich habe gleich im Internet nach dieser Form geschaut, damit ich mehr Cookies auf einmal backen kann. Leider habe ich nichts dergleichen gefunden. Wenn jemand weiß, wo es so etwas gibt, bin ich um jeden Hinweis dankbar :)

Das Buch ist in verschiedene Kategorien eingeteilt:
  • Frühling & Sommer
  • Herbst & Winter
  • Besonders fein!

Ich habe bereits zwei verschiedene Cookies nachgebacken: Amaretto-Mandel und Popcorn-Cookies. 
Die Amaretto-Mandel Cookies haben mir und meinen Freunden sehr gut geschmeckt; diese werden mit Sicherheit wieder gebacken. Die Popcorn Idee finde ich persönlich super, einfach mal was Neues. Geschmacklich finde ich sie allerdings nichts Besonderes- normale Cookies halt (also auch nicht schlecht!!). Außerdem müssen sie recht schnell verzehrt werden und eignen sich nicht zur Aufbewahrung; Popcorn schmeckt halt nur frisch!


Trotzdem möchte ich euch das Rezept dazu vorstellen, denn vielleicht ist ja noch jemand von der Idee begeistert. Ich kann mir diese Cookies ganz wunderbar zu einem Filmabend vorstellen oder bei einem Kindergeburtstag!

Für 16 Cookies:

  • 65 g Popcornmais
  • etwas Öl
  • 20 g weißer Zucker
  • 125 g Butter
  • 125 weißer Zucker
  • 85 g brauner Zucker
  • 10 g Ahornsirup
  • 1 Prise Vanille
  • 1 Prise Meersalz
  • 1 Ei
  • 165 g Mehl
  • 1 Prise Backpulver

Zunächst einmal das Popcorn vorbereiten. Dafür den Mais mit Öl in einen Topf geben und bei vorsichtiger Hitze den Mais aufpoppen lassen. Den Topf am besten die ganze Zeit ein wenig rütteln, denn das Popcorn brennt sonst schnell an. Dann 20 g Zucker darüber streuen und das Popcorn leicht karamellisieren lassen.

Nun den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze, oder 160°C Umluft, vorheizen. 
Butter mit weißem und braunem Zucker schaumig rühren, den Ahornsirup hinzufügen. Nun das Ei unterrühren. Die restlichen Zutaten dazugeben. Anschließend mit den Händen vorsichtig das Popcorn unterkneten. Ich habe nicht das gesamte Popcorn unter den Teig geknetet, sondern ein wenig aufgehoben und dieses auf die Kekse draufgedrückt.
Mit Hilfe eines nassen Esslöffels die Cookies portionieren.
Ca 10-12 Minuten backen lassen, kurz in der Form abkühlen lassen und dann herauslösen. 
Fertig ist der leckere Party-Cookie!

Ich finde das Buch klasse! Man erhält viele neue Anregungen für leckere Cookies und tolle Tips. Mein einziger Kritikpunkt ist die Silikonform, die leider nur für 8 Cookies reicht.
Ich kann das Buch also nur weiterempfehlen und kann es mir auch als Geschenk gut vorstellen. Denn wer genießt nicht gerne selbst gebackene krosse und frische Cookies?!

An dieser Stelle noch ein herzliches Dankeschön an den Südwest Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Dennoch möchte ich betonen, dass ich meine Meinung zu dem Buch unabhängig und frei gebildet habe.

Eine gute Restwoche euch allen,
Wiebke