Freitag, 12. Oktober 2012

ganz spontane Buchteln

Meine Mitbewohnerin hat gestern mit Zwetschgen aus ihrem Garten einen wunderbaren Zwetschgen-Datschi gebacken, und weil dann sowohl Teig als auch Zwetschgen übrig waren, habe ich spontan die Resteverwertung in Angriff genommen: Buchteln.
Es sind zwar nicht die originalen Buchteln, da ich kein Mus sondern die ganzen Früchte verwendet habe, aber ich finde sie trotzdem ganz gelungen.
Dafür braucht ihr Hefeteig, den ihr gut gehen lassen müsst, damit die Masse schön locker wird. Dann wird der Teig in Stücken flach gedrückt, eine entsteinte Zwetschge kommt hinein und es wird eine Kugel geformt, die Ränder gut verschließen, damit es nicht später ausplatzt und der leckere Saft hinausläuft. In jede Zwetschge kommt noch ein Stück Würfelzucker, was ich nicht gemacht habe, aber beim nächsten Mal bestimmt mache, denn mir hat die typische Süße gefehlt. Ich habe das für die Marillenknödel so gelesen und würde das einfach mal auf die Zwetschgen übertragen. Die Buchteln mit der Verschluss-Seite nach unten auf ein Blech mit Backpapier legen und noch einmal ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Dann backen. Ich kann leider keine genaue Zeitangabe machen, weil ich sie rausgeholt habe, als sie mir fertig erschienen. Die Buchteln unbedingt warm mit Puderzucker bestreut servieren.
Sie haben mir sehr gut geschmeckt, aber das nächste Mal würde ich Mus nehmen (oder mit einem Stück Zucker). So habe ich sie hier in Wien immer im Kaffeehaus gegessen und haben mir einfach noch besser geschmeckt.


Das war also mein Ergebnis, wobei ich sagen muss, dass nicht ich den Hefeteig gemacht habe, sondern meine Mitbewohnerin.

Süße Grüße,
Wiebke

Kommentare:

  1. für den hefeteig?? das kann ich gerne demnächst mal machen. ich hoffe, ich finde bald die zeit dafür...

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